Vorstand von FaBia e.V.
Der Vorstand wurde im Mai 2025 neu gewählt:
Herta Schindler, Kassel (1. Vorsitzende)
Isabel Morgenstern, Berlin (Stellvertretende Vorsitzende)
Irene Sperfeld, Dresden (Stellvertretende Vorsitzende)
Prof. Dr. Constanze Schulze-Stampa, Nürtingen (Schriftführerin)
Michael Kastl, Flensburg (Kassenwart)
1. Vorsitzende: Herta Schindler, Kassel
Ausbildung/ Weiterbildung
Erzieherin, Dipl. Sozialpädagogin (Gesamthochschule Kassel), Systemische Therapeutin und Lehrtherapeutin (SG), Systemische Supervisorin (DGSF), Systemaufstellerin (DGFS), Poesie- und Bibliotherapie (Fritz Perls Institut).
Berufliche Tätigkeit/ Aktivitäten
ab 1992 Leitung autobiografischer Schreibgruppen; ab 2009 Lehrtherapeutin am SI Kassel; 2010 Mitgründerin des Fachverbands Biografiearbeit - FaBiA e.V.; ab 2012 Konzept und Leitung der einjährigen Weiterbildung Biografiearbeit unter systemischer Perspektive; 2015 Gründung des Systemischen Instituts Mitte – SYIM, Kassel; Referententätigkeit im Bereich Biografiearbeit u.a. für Jugendämter, Weiterbildungsinstitute, Tagungen etc.; 2025 Initiatorin und Mitveranstalterin der bundesweiten Fachtagung Mit meiner Stimme - Systemische Biografiearbeit, Kooperation von SYIM mit der Universität Kassel.
Schwerpunkte
Biografiearbeit und Systemische Therapie in eigener Praxis; Leitung von Weiterbildungen in systemisch orientierter Biografiearbeit; biografisch orientierte Supervision im Kontext Pflege- und Adoptionsfamilien und Jugendamt-Teams
Publikationen (Auswahl)
Schindler H. (2022) Sich selbst beheimaten. Grundlagen systemischer Biografiearbeit. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
Schindler H. (2022) “Voyage de Pentecote“ (Pfingstreise); “Ce que j’ai vu et entendu à propos de mourir“ (Was ich vom Sterben sah und hörte). In: Epistolettre (Briefe) - französische Jahresschrift der Föderation der psychoanalytischen Ateliers (Fédération des Ateliers de Psychoanalyse) Nr. 50 (Übersetzung ins Französische durch die Psychotherapeutin Catherine Petiteau).
Schindler H. (2015) Konzipierung der Porträtausstellung „Im Antlitz der Zeit – Gesichter als Spiegel der Biografie“ Realisierung mit Joscha Bongard, Fotos.
Mehr unter:
www.hertaschindler.de
Systemisches Institut Mitte SYIM – Weiterbildung Biografiearbeit
Kontakt: info@hertaschindler.de
Stellvertretende Vorsitzende: Isabel Morgenstern, Berlin
Ausbildung/ Weiterbildung
M.A., Studium Biografisches und Kreatives Schreiben (Alice-Salomon-Hochschule Berlin), Theaterpädagogik (Universität der Künste Berlin), Theaterwissenschaften, Nordamerikanische Sprach- und Literaturwissenschaft (Freie Universität Berlin).
Berufliche Tätigkeit/ Aktivitäten
2008 Gründung von Memory Biografie- und Schreibwerkstatt e.V., bis 2017 Konzeption und Leitung von Projekten zur Biografiearbeit für Programme des Bundesfamilienministeriums. Weiterbildung von Fachkräften im Bereich Biografiearbeit u.a. für Jugendämter, Schulen, Fortbildungseinrichtungen, Lehraufträge an Hochschulen. Seit 2010 Pädagogin für Biografisches und Kreatives Schreiben, Konzeption und Durchführung des Lehrgangs Literarisches Schreiben: Autobiografie und Autofiktion – Von der Idee zur Veröffentlichung an Berliner Volkshochschulen.
Schwerpunkte
Biografiearbeit, Biografisches und Kreatives Schreiben
Publikationen (Auswahl)
Schreiben über das wahre "Ich". Interview mit Isabel Morgenstern (2022). In: Börsenblatt - Wochenmagazin für den deutschen Buchhandel, Heft 51/52, S.36.
https://www.boersenblatt.net/service/selfpublisher/schreiben-ueber-das-wahre-ich-266619
Morgenstern, I. (2022) Traumasensible Biografiearbeit: Sich die Lebensgeschichte (wieder) aneignen. In: Forum sozial - Die berufliche Soziale Arbeit. Zeitschrift deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e. V. 03/2022, S. 28-29.
Morgenstern, I. (2022) Biografiearbeit in der Beratung. In: Bundesinstitut für Erwachsenenbildung (bifeb) (Hrsg.): Zukunftsfeld Bildungs- und Berufsberatung VI. Komplexität abbilden und gestalten: Was haben wir im Blick? Bielefeld: W. Bertelsmann, S. 201-216.
Morgenstern, I. (2015) Geschichten, die Mut machen: Biografiearbeit mit Eltern und Großeltern. Dokumentation von Projekten gefördert durch Bundesprogramme des Bundesfamilienministeriums. Berlin: Memory Biografie- und Schreibwerkstatt e.V.
Morgenstern, I. (2011) Projekt Lebensbuch – Biografiearbeit mit Jugendlichen. Mülheim: Verlag an der Ruhr.
Mehr unter:
www.biografisches-schreiben.de
www.biografiearbeit.net
Kontakt: info@biografisches-schreiben.de
Stellvertretende Vorsitzende: Irene Sperfeld, Dresden
Ausbildung/ Weiterbildung
Diplom-Sprechwissenschaftlerin, Mentorin für Systemische Biografiearbeit (FaBia), Systemische Beraterin (DGSF)
Berufliche Tätigkeit/ Aktivitäten
seit 2011 tätig im Internationalen Büro der Evangelischen Hochschule Dresden (ehs), unter anderem Beratung von und Biografiearbeit mit Studierenden mit Flucht_Migrationsbiografie; seit 2015 Leitung eines ESF-Projekts im Zentrum für Forschung, Weiterbildung und Beratung an der ehs, dies unterstützt migrierte Fachkräfte der Sozialen Arbeit und der Kindheitspädagogik unter anderem durch biografisches Arbeiten; Sprachcoachin DaZ und Trainerin für Konfliktbearbeitung
Publikationen (Auswahl)
Gulich L., Sperfeld I. (2022) Der lange Weg einer ukrainischen Lehrerin ins sächsische Schulsystem. In: Erziehung und Wissenschaft Sachsen, 07-08/2022.
Gulich L., Sperfeld, I. (2022) Mehr als Mehrsprachigkeit. Saeed Asadi und Susanne Hantschmann aus der Dresdner Kita „Prohliser Spatzennest“ im Gespräch mit Irene Sperfeld aus dem IQ-Projekt am ehs Zentrum. In: Erziehung und Wissenschaft Sachsen, 04/2022.
Gulich L., Sperfeld, I. (2021) Brücken in den Beruf. In: Erziehung und Wissenschaft Sachsen, 10/2021.
Mehr unter:
https://ehs-dresden.de/index.php?id=606&user_name=Irene.Sperfeld
Kontakt: irene.sperfeld@posteo.de
Schriftführerin: Prof. Dr. Constanze Schulze-Stampa, Nürtingen
Ausbildung/ Weiterbildung
Studium der Kunst an der Grafischen Hochschule Leipzig und Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Kunsttherapie an der Universität zu Köln; Promotion zum Thema: „Konstruktion - Kommunikation - Therapie. Studien zur systemtheoretischen Grundlegung der Kunsttherapie“ an der Universität zu Köln (Abschluss 2004); Ausbildung zur Systemischen Familientherapie, Supervision und Beratung am Systemischen Institut ifs-Essen (Abschluss 2002)
Berufliche Tätigkeit/ Aktivitäten
seit 2020 Professorin für Kunsttherapie an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU), Fakultät Umwelt, Gestaltung Therapie (FUGT), Studiendekanin für den Master Kunsttherapie/ KTM und stellvertretende Leitung des Institut für Forschung und Entwicklung in den Künstlerischen Therapien/ IKTn; 2006-2020 Professorin für Forschung und Wissenschaftliche Grundlagen in der Kunsttherapie an der Hochschule für Künste im Sozialen (HKS), Ottersberg; 2026-2021 Sprecherin des Aufbaus des Forschungsschwerpunkts: „Künstlerische Intervention in Gesundheitsförderung und Prävention“ an der HKS; seit 2019 erste Vorsitzende der Wissenschaftlichen Fachgesellschaft für Künstlerische Therapien/ WFKT (http://wfkt.de/), seit 2007 Leitung der Arbeitsgruppe „Künstlerische Therapien“ im Deutschen Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM, www.dkpm.de)
Schwerpunkte
Systemisch-orientierte Grundlagen, Interventionen und Forschungsansätze in der Kunsttherapie in Bereichen der Gesundheitsförderung und Prävention; Interaktionsphänomene in der Kunsttherapie in Gruppen (IiGART); Kunsttherapie in der Multimodalen Schmerztherapie; Kinderzeichnungsforschung; Erinnerungsforschung und Kunsttherapie
Publikationen (Auswahl)
Schulze-Stampa C. (2025) Kunsttherapie – Interdisziplinäre Grundlagen, Interventionen und Anwendungen. Stuttgart: Kohlhammer.
Schulze-Stampa C. (2024) Künstlerische Therapien im Kontext interprofessioneller Zusammenarbeit. PiD - Psychotherapie im Dialog 2024; 25: 19–24. DOI 10.1055/a-2088-5453.
Schulze-Stampa C. (2022) Gruppendynamische Potenziale der Kunsttherapie im Spiegel von Interaktion und Resonanz. Neuroreha 2022; 14: 69–73. DOI 10.1055/a-1816-5546.
Schulze-Stampa C., Schmid G. (Hrsg.) (2021) Kunst und Krankenhaus. Interdisziplinäre Zusammenarbeit und Perspektivwechsel in Gesundheitsförderung und Prävention. Stuttgart: Kohlhammer.
Schulze-Stampa C., Schoch K. (2019) In/ter/ven/tion – in mit durch Kunst. DOI:10.5281/zenodo.3952403
Mehr unter:
https://www.hfwu.de/constanze-schulze-stampa/
Kontakt: schulze-stampa@hfwu.de
Kassenwart: Michael Kastl, Flensburg/Ellwangen
Ausbildung/ Weiterbildung
Dipl. Sozialarbeiter/Dipl. Sozialpädagoge (FH), M.A. Erziehungswissenschaften/Erwachsenenbildung (Uni), Mediator (Uni), Systemischer Familientherapeut/Supervisor
Berufliche Tätigkeit/ Aktivitäten
Betriebsleitung KJSH (Stiftung für Kinder-, Jugend- und Soziale Hilfen) / KJHV Kiel (stationäre, teilstationäre und ambulante Jugendhilfe) / SOZIALZEIT Soziale Hilfen und mehr; 2006 bis 2026 eigene Praxis für Fort- und Weiterbildung, Mediation und Supervision; seit 2006 Tutor/Lehrbeauftragter an der Apollon Hochschule der Gesundheitswirtschaft Bremen (B.A. Soziale Arbeit/B.Sc. angewandte Psychologie); Vorträge zu den Themen Gewalt, Systemsprenger, Grenzgänger in der Jugendhilfe und Eingliederungshilfe
Schwerpunkte
Transgenerationale Traumata, insbesondere im Familiären Kontext für Jugendhilfe und Eingliederungshilfe sowie Möglichkeiten ihrer biografisch-pädagogischen Auflösung
Kontakt: m.kastl@gmx.de