Aktuelle Veranstaltungen

 

 

Fabia Fachtag

"Wieviel ist genug? Ökosoziale Transformation und Biografiearbeit"

am 28.2. 2024 inHeidelberg

in Kooperation mit der Fresenius Hochschule Heidelberg.

Nähere Infos hier!

 

 

 

Berichte über abgeschlossene  Veranstaltungen von Fabia

 

Rassismus und Biografiearbeit | 22.11.2022

"Ein Schnupperabend"mit Phoenix e.V.

Rassismus begegnet uns in unserer Gesellschaft permanent. Er ist konstitutiver Teil unserer deutschen Geschichte. Unbewusst schreiben sich rassistische Perspektiven in unsere Körper ein und prägen unsere (Be-)Wertungen.

Der Abend lud dazu ein, sich die eigenen biografischen Erfahrungen zum Thema Rassismus bewusst zu machen. Impulse der Antirassismustrainer Florian Fischer und Austen P. Brandt (Phoenix e.V.) nahmen uns mit hinein in aktuelle Diskurse und Fragestellungen.


Für den Fachverband für Biografiearbeit (FaBia e.V.) ist Sensibilität für Rassismus eine Grundqualität um Biografiearbeit verantwortungsbewusst anzuleiten. Die Veranstaltung hat dazu ermutigt, sich intensiver mit dem Thema zu befassen.

 


Phoenix e.V. hat zum Ziel, Menschen für alltäglichen und strukturellen Rassismus zu sensibilisieren. Durch das Entwickeln eines persönlichen Bewusstseins und einer angemessenen Selbstreflexion sollen sie Möglichkeiten erhalten, positive Strategien gegen die Negativität des Rassismus zu stellen. Dafür bietet Phoenix e.V. Antirassismus- und Empowerment-Trainings, Beratungen und Vorträge an und setzt sich gezielt mit Menschen weltweit in Verbindung, die aktiv gegen Rassismus vorgehen.

https://www.phoenix-ev.org/

 

 

Fachtag "Heimat und Heimatlosigkeit in der Biografiearbeit" | 29.10.2021 |  online

36 Teilnehmende nahmen an der Live-Online-Tagung teil. Schon im Vorfeld erzeugte ein kleiner Brief mit Postkarte und Pausensnack Vorfreude auf das Kommende.

Am Fachtag selbst referierte Arist von Schlippe über die transgenerationale Bedeutng von Geschichten, gefolgt von Cornelia Stieler, die Biografiearbeit aus Ostperspektiven beleuchtete. Zwei spannende Vorträge, die zur Diskussion und zum Nachdenken anregten.

Der Nachmittag war gefüllt mit drei Workshops: Karin Mohr setzte sich mit der Frage: "Kann Jugendhilfe Heimat sein oder werden?" auseinandner, Elisabeth Christa Markert widmete sich der "Biografiearbeit im Spiegel eines Märchens" und Cornelia Stieler vertiefte den Vortrag zu den "Ostperspektiven" vom Vormittag.

Ein gelungener Tag mit vielen Denkimpulsen und Anregungen für die weitere Biografiearbeit und vielen positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden. 

 

 

Fachtag am 21.9.2018 in Frankfurt  „Was ist Biografiearbeit? Selbstverständnis, Chancen und Herausforderungen“

Mit ca. 60 Teilnehmer*innen war der Fachtag im Spenerhaus in Frankfurt gut besucht. Nach einer "biografischen Einstimmung mit allen Sinnen" duch Birgit Lattschar und Karin Mohr stellte Thomas Schollas, 1. Vorsitzender von Fabia, das Selbstverständnis und Anliegen des Vereins vor.

Der erste Fachvortrag von Prof. Dr. Simon Forstmeier, Uni Siegen bot einen Einblick in die Biografiearbeit und Psychotherapie mit älteren Menschen. Er stellte die Methode des "Strukturierten Lebensrückblicks" vor, der in der Lebensrückblicktherapie bei Menschen mit psychischen Störungen wie z.B. Depression zur Anwendung kommt und gegenüber unstrukturierten Verfahren deutlich wirksamer ist. Einen Artikel zum Vortrag finden Sie hier (Mit freundlicher Genehmigung des Vereins für praktizierte Individualpsychologie e.V.). 

Der zweite Fachvortrag von Prof. Dr. Bettina Dausien, Unviersität Wien, nahm die Biografiearbeit in der sozialpädagogischen Praxis in den Blick. Prof. Dausien stellte Überlegungen zur Professionialisierung Handelns an sowie zum Begriff "Biografiearbeit" versus "Biografieorientierung". Nachzulesen ist dies in ihrem Artikel aus SozialExtra (mit freundlicher Genehmigung).

3 Workshops am Nachmittag boten Gelegenheit für die vertiefende Beschäftigung unterschiedlicher Bereiche biografischen Arbeitens:

  • Im Workshop "Biografiearbeit im Spiegel eines Märchens" von Elisabeth Christa Markert stand die Auseinandersetzung mit Märchengestalten im Mittelpunkt.
  • Mit "Biografiearbeit in der Jugendhilfe" befasste sich der Workshop von Birgit Lattschar und Karin Mohr, in dem das Selbstverständnis, die Chancen und Herausforderungen im Bereich der Jugendhilfe in den Blick genommen wurden. Eindrücke des WS gibt es hier.
  • Cora Zöller bot einen Workshop zum "Autobiografischen Schreiben" an, zu dem es hier einen Artikel mit Anregungen für die methodische Praxis zum Nachlesen gibt (Mit freundlicher Genehmigung des Vereins für praktizierte Individualpsychologie e.V.). 

Zu Ende ging der Tag mit einer Gesprächszeit und einem Resumee. Viele positive Rückmeldungen bestätigen uns, einen weiteren Fachtag im Jahr 2020 zu planen.

Flyer zum Fachtag

 

 

 

 

 

Fachtagung "Biografische Erbschaften - Transgenerationale Perspektiven in der Biografiearbeit" am 22.-23.9. 2017 in Siegen erfolgreich zu Ende gegangen.

 

Stimmen zur Tagung

 „Super Tagung! Tolle Inhalte und topp Orga! Danke!“

"Eine sehr große Bereicherung mit sehr viel Input und perfektem Rundumservice! Danke an alle Mitwirkenden"

 „Die Tagung trifft mich ins Herz….und bereichert mich sehr.“

 „Eine tolle Tagung! Mehr davon und das Schweigen weiterhin brechen!“

 „Politisch. Danke!“

 „Anregung: Mehr Zeit für Reflexion.“

 „Ich möchte mich auf diesem Wege bei Ihnen allen noch einmal herzlich für die Ausrichtung der Tagung bedanken. Es war aus meiner Sicht ein rundherum gelungenes Ereignis! Die vielen Begegnungen und Gespräche hallen positiv nach, und ich habe jetzt richtig Lust, weiter an den Themen zu arbeiten. […]“

Einen ausführlichen Tagungsbericht finden Sie hier.

Einen Bericht des Journalisten Sven Rohde finden Sie auf dessen  Website, weiterhin zwei spannende Artikel über "Kriegsenkel" sowie über Biografiearbeit unter Bezugnahme auf unsere Fachtagung ("Den Faden des eigenen Lebens erkennen") hier.

Tagungsteilnehmer finden die Skripte zu den Vorträgen und Workshops auf der  website www.biografische-Erbschaften.de  unter "Intern"