Aktuelle Veranstaltungen
"Biografiearbeit weiter denken" – FaBia-Salons online 2026
Unter diesem Motto wollen wir uns in fünf Biografiearbeit-Salons über neue Perspektiven der Biografiearbeit austauschen und über die Zukunft von FaBia nachdenken. Jedes Vorstandsmitglied moderiert einen der Online-Salons und gibt einen kurzen Einblick in die eigene Praxis. Du bist herzlich eingeladen zum Mitmachen und Weiterdenken!
Schreib uns einfach eine Mail, wenn du teilnehmen möchtest: info@fabia-ev.de
Herzliche Einladung zum nächsten Biografiearbeit-Salon:
3. Salon am Mittwoch, 3. Juni 2026, 18:00-19:30 Uhr mit Prof. Dr. Constanze Schulze-Stampa (Nürtingen): "Erinnern-lassen. Ansätze, Interventionen und Handlungsfelder biografisch-zentrierter Kunsttherapie"
Der Online-Salon widmet sich der Frage, wie Erinnerungsprozesse in der kunsttherapeutischen Arbeit angeregt, begleitet und gestaltet werden können. Im Mittelpunit steht dabei das Spannungsfeld zwischen aktivem Erinnern, dem Zulassen von Erinnerungen sowie dem "Sich-erinnern-lassen" durch Material, Bild und künstlerische Prozesse - sowohl in aktiver als auch in rezeptiver Form.
Ausgehend von kunsttherapeutischen und interdisziplinären biografischen Perspektiven werden unterschiedliche methodische Zugänge anhand konkreter Beispiele vorgestellt und diskutiert. Diese reichen von narrativen und bildnerischen Verfahren über materialbezogene Interventionen bis hin zu rezeptiven und dialogisch-reflexiven Settings, u. a. im klinischen sowei im musealen Kontext. Besonderes Augenmerk gilt der Frage, wie künstlerische Prozesse biografische Verdichtungen sichtbar machen und Räume für Distanzierung, (kreative) Neuordnung und Integration eröffnen können.
Der Salon bietet ein Forum für den Austausch über praktische Erfahrungen, interdisziplinäre theoretische Verortungen sowie mögliche Weiterentwicklungen biografisch-zentrierter Kunsttherapie in unterschiedlichen Handlungsfeldern.
Weitere geplante Salons:
4. Salon im September mit Herta Schindler (Kassel)
5. Salon im November mit Irene Sperfeld (Dresden): "Biografisches Arbeiten im Kontext von Migration und Hochschule"
Vergangene Salons:
Der 1. Salon am 14. Januar 2026 Uhr wurde gestaltet von Isabel Morgenstern (Berlin): "Was wir meinen, wenn wir von Biografiearbeit sprechen"
Biografiearbeit ist ein wachsendes Feld. Gemeinsam widmen wir uns der Frage: Was ist Biografiearbeit? Was meinen wir, wenn wir davon sprechen? Wo sind Gemeinsamkeiten, wo Unterschiede? Und was können wir voneinaner lernen? Im Austausch besteht die Möglichkeit, sich kennenzulernen und sich gegenseitig zu inspirieren. Zudem bietet der Salon kleine kreative Impulse, um für das neue Jahr – also den nächsten Schritt in der eigenen Biografie – Inspiration und Kraft zu schöpfen.
Der 2. Salon am 25. März 2026 fand statt mit Michael Kastl (Flensburg/Ellwangen): "Biografie in der Kinder- und Jugendhilfe, Eingliederungshilfe, Sozialen Arbeit"
Auswirkungen von familiären Biografien als Teil systemischer Elternarbeit in der Sozialen Arbeit
1) Bindungsebene: Arbeitsansätze zum Verstehen von vererbten Handlungsweisen, Transgenerationalen Traumata und deren Sichtbarkeit
2) Identitätsebene: Aussöhnung und Identitäten im transgenerationalen Blick familiärer Systeme, Gewinnung von Ressourcen und Möglichkeiten
Abgeschlossene Veranstaltungen
FaBia in Kooperation mit der Fresenius Hochschule Heidelberg.
"Wieviel ist genug? Ökosoziale Transformation und Biografiearbeit" am 28. Februar 2025
Nähere Informationen hier
Workshopbeschreibungen hier
